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Fliegerjacke

Gestern war ja frei, und vorgestern auch, und natürlich vorvorgestern… hach, wie schön. Und nachdem ich am Samstag ja meine Kolleginnen zum Grand Prix gucken zu Besuch hatte, musste ich ja nun auch mal wieder in meiner Nähecke aufräumen, um sie präsentabel zu machen… (nur für den Fall dass mal jemand hinter den Vorhang luschert ;)).
Und Ihr kennt das ja sicher selber, wenn dann erstmal Ordnung im Nächreich herrscht und man dann auch noch frei (bzw. Zeit) hat, dann näht es sich doch gleich viel angenehmer. Also habe ich Sonntag dann auch gleich mal wieder losgelegt. Denn in anbetracht der vorherrschenden Wetterverhältnisse ist mir aufgefallen, dass dem Mottenkind eine Sweatjacke im Kleiderschrank fehlt.

Nun gut, unter Berücksichtigung dessen, dass ich nicht doppellagig nähen wollte, auch ohne Beleg, aber gleichzeitig eine hübsche Reißverschlusslösung haben wollte (also nicht unten und oben einfach umnähen und dann einen grusigen Abschluss haben), musste ich da dann schon etwas nachdenken;). Aber ich hab´s geschafft, seht selbst:

Fliegerjacke

Das Mottekind findet die Jacke super: „So eine hab ich mir schon immer gewünscht, Mama“… Na dann ;). Und ich bin auch ganz begeistert. Ich habe (weils ja eigentlich ein Probestück war) erstmal eine dünne Fleecedecke zerschnitten, und einen allerliebsten Flugzeugstoff (von dem ich jetzt auch nur mehr ein Fitzelchen übrig habe (es lebe der Stoffabbau 🙂 )) verwendet. Als Schnitt diente mir mal wieder der Xater (diesmal in 110/116 und in der breiten Version), den ich vorne einfach geteilt und mit Nahtzugabe zugeschnitten habe. Hier habe ich auch die Reißverschluss- und Bündchenlösung nochmal ein bisschen größer für Euch:

Reißverschluss_und_Taschenlösung
Und ja, ich bin wirklich sehr zufrieden mit meiner selbst ausgetüftelten Sweatjacke. Und wenn dann wieder mal Not am Mann ist, dann weiß ich endlich, dass ich auch so ein tolles Teil mit einem überschaubaren Zeitaufwand schaffe :). Yay!

Und weil Herr Motte die Jacke beim gestrigen Spaziergang an den heimischen Gewässern auch direkt getragen hat geht die Fliegerjacke jetzt ab zu my kid wears. Und weil heute Dienstag ist, fliegt das gute Stück auch noch zum Creadienstag. Und zu guter Letzt geht’s natürlich auch noch ab zu made4boys.

Schnitt: Xater in 110/116 in breit, vorne geteilt zugeschnitten und mit leicht abeänderter Kaputze
Stoff: eine alte Fleecdecke und gut abgelagerter Flugzeug-Jersey sowie Bündchen aus dem Fundus.

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Otto und der Schlafanzug

Wir haben einen neuen Mitbewohner: Otto. Otto der Pinguin. Otto ist uns auf dem Faschingsumzug in die Arme geflogen und ist seitdem Herr Mottes neuer Alltagsbegleiter. Otto geht mit in den Kindergarten, Otto spielt mit dem Mottenkind, Otto bekommt vorgelesen und Abends kommt Otto mit zu Herrn Motte und Tedwart ins Bett. Als weiterer positiver Nebeneffekt sind die familieninternen Kenntnisse über Pinguine deutlich angewachsen, und falls jemand von Euch eine schöne (nicht zu lange) Doku über Pinguine kennt: immer her mit den Tips ;).

Nun war also mal wieder ein neuer Schlafi fällig, (ich bin immer wieder Baff, wie Kinder das so mit dem auf die schnelle mal eben ein „bisschen“ Wachsen hinbekommen), und nun kommt die Preisfrage, was sollte auf den Schlafi drauf? Otto natürlich! Das traf sich gut, weil ich eh mal ein bisschen tiefer ins Applizieren mit der Nähmaschine einsteigen wollte. Also haben wir eine Vorlage ausgesucht, ich habe ein paar kuschelige Stöffchen-Reste zusammengekramt und los gings. Darf ich vorstellen: Otto!

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Ok. hier und da ist er noch ein wenig krokelig, die eine Augenbraue sieht auch etwas vorwurfsvoll gerunzelt aus, aber an sich bin ich fürs erste zufrieden. Und Übung macht ja bekanntlich den Meister… von daher gibts einfach demnächst noch ein paar mehr Applis ;). Das Kind war übrigens voll und ganz zufrieden mit Otto dem Zweiten und hat sich aufs Schlafi anziehen gefreut, wie schon lange nicht mehr.

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Otto sitzt übrigens auf einem ganz schlichten Longsweater for boys in 104. Ich liebe diesen Schnitt einfach. Als Schlafi-Hose wird es dazu noch eine ganz schlichte Frida ohne Taschen und Gedöns geben, und zwar aus demselben Stoff wie die Pump it up, die Herr Motte fürs Foto noch anbehalten habt (damit Ihr Euch das Gesamtwerk schonmal vorstellen könnt). Das ist dann mein Projekt für heute Nachmittag ;).

So, und damit gehts ab zu my kid wears, denn die Pump it up hat Herr Motte gestern den ganzen Tag getragen, und das Schlafioberteil seitdem es gestern Nachmittag fertig war ;). Zum Creadienstag schicke ich das Ganze natürlich auch, und weil das gute Stück für Herrn Motte und Otto ist, gehts auch noch ab damit zu made for boys :).

Schnitt: Pump it up von Hedi näht in 98, Longsweater for Boys in 104
Stoff: Hosen- und Ärmel-Sweat  von Stoff & Stil, graumelierter Sweat von Stick & Style, Bündchen und co. aus dem Fundus

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Me made Mittwoch in senfgelb

Ihr kennt das ja sicher, wenn auf einmal vor dem inneren Auge ein Kleidungsstück auftaucht, dass so und nicht anders aussehen soll, oder? So war es auch mit diesem Teil. Ich wollte ein Shirt mit Puffärmeln in senfgelb (meine Kollegin hatte am Tag als mir die Idee kam übrigens einen senfgelben Pullover an 😉 ). Aber mal ehrlich, findet man senfgelben Jersey wenn man ihn braucht? Nein. Ich habe ihn dann aber doch noch gefunden und so konnte ich loslegen.

Das Schnittmuster Fanö lag schon länger bei mir, und nun konnte ich es endlich mal verwenden. Allerdings war ich dann am Ende nicht so ganz hundertpro mit diesem Modell zufrieden. Die Puffärmel waren mir tatsächlich zuuu puffig, und irgenwie war der die Passform auch noch nicht so ganz meins. Ach ja, der Stoff ist zwar senfgelb, neigt aber auch echt zum Knittern.
Ist aber alles nicht so schlimm, das sind ja eher Kleinigkeiten, die ich dann bei meinem Anne-Schnitt ausgemerzt habe. Und natürlich trage ich das Shirt. So wie heute. Allerdings noch mit einer schönen, molligen Strickjacke drüber (dann sieht man auch die Knitter nicht so 😉 ).

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Die Blätter im Bildhintergrund gibt es heute allerdings nicht mehr im Garten, denn das Bild ist schon im Oktober entstanden. Leider müsst Ihr mit diesem Vorlieb nehmen, denn heute morgen bei Kunstlicht und grieselgrau war da echt Nix zu machen. Aber Ihr dürft mir glauben, ich trage das Senf-Shirt heute tatsächlich 🙂 . Und darum gehts heute damit auch ab damit zum me made mittwoch :).

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Sonntagsfreuden

Mit Herrn Motte das Lied vom Krokodil aus Afrika singen. Und dann mit dem Mottenkind zum Globus gehen, weil es wissen möchte wo das Krokodil aus Afrika denn wohnt. Und weil wir gerade den tollen Krokodilstoff von Lillestoff zur Hand hatten, haben wir gleich noch das Krokodil verortet ;). Und dann noch den Elch vom Elchstoff, und die Schlange vom Dschungelstoff, und den Hai vom Haistoff, und den Wal vom Walstoff…und naja, irgenwie hat sich das dann verselbstständigt, bis sogar Onkel Luki surfenderweise vor Kalifornen gelandet ist.

Sonntagsfreude

Familie Motte hatte auf jeden Fall super viel Spaß heute Nachmittag, und Herr Motte weiß jetzt nicht nur dass das Krokodil aus Afrika kommt, sondern auch der Bär aus „Kananada“ ;).

Jetzt schnell damit zu den Sonntagsfreuden, und Euch in diesem Sinne noch einen schönen Sonntag Abend und einen schönen Start in die Woche morgen.

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My Kid wears #1/14

Huhu Ihr Lieben, das erste Mal my kid wears dieses Jahr :). Wie schön. Mein Kind trägt heute also seinen Lebkuchen Xater aka Kapuziert ;). Hä? Was, fragt Ihr Euch jetzt? Äh ja, das war so: Ich wollte für Herrn Motte eigentlich nur schnell einen Winter-Xater aus dem tollen Lebkuchen Frottee nähen, und hatte vorsichtshalber schonmal eine Nummer größer als üblich gewählt. Naja, das war dann doch etwas sehr gut gemeint und ich musste feststellen, dass das ganze eher wie ein Sack ums Kind herumschlabberte. Was nun? Erstmal geärgert, weil Stoff verschwendet. Dann habe ich mal versuchsweise das Schnittmuster von Kapuziert draufgelegt, und festgestellt, dass es quasi passt. Habe dann also unten und an den Ärmeln ein Bündchen drangenäht (Tip an Euch, überdenkt die Idee von cremefrabenen Bündchen nochmal ;)), oben kam noch eine Kapuze dran, und zack saß der Pulli plötzlich ganz anders. Mission accomplished, Pullover gerettet und Lebkuchenstoff erfolgreich verarbeitet. Und weil Herr Motte Kekse so gerne mag, trägt er diesen Pulli auch über die Weihnachtszeit hinaus…(wär ja sonst auch schade ;)).

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In diesem Sinne also schnell damit zu my kid wears & made4boys und Euch einen schönen Wochenanfang.

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Oh oh…

„Ich habe Paul getötet“…naja, also fast.

Was bisher geschah:

Paul ist ein lieber kleiner Kuschelhund, den das Mottenkind am vorvergangenen Sonntag von seiner Oma geerbt hat. Paul ist nach meinen Rechnungen so um die 50 Jahre alt und, wie ich der später folgenden Sachlage entnehmen konnte, vermutlich selbstgenäht. Nun begab es sich, dass Paul vor der Vererbung an das Mottenkind ziemlich lange (30 Jahre???) bei den Quasi-Urgroßeltern auf dem Schrank saß und dementsprechend eingestaubt war. Also haben Herr Motte und ich am darauffolgenden Montag Nachmittag den Paul gebadet (baden lassen, 20° niedrigster Schleudergang). Wir haben Paul also in die Maschine gesetzt, ihm noch ganz viel Spaß gewünscht und ihn dann eine halbe Stunde seiner Wellnessbehandlung überlassen.  Tja, Wellness …denkste! Als das Mottenkind und ich nach einer halben Stunde (ich hatte extra das Kurzprogramm gewählt) wieder in den Keller gingen, muss ich ehrlich sagen, war ich den Tränen nahe. Das was Herr Motte und ich aus der Maschine rausholten, hatte nur noch wenig Ähnlichkeit mit dem Paul, den wir reingesteckt hatten. Ich kann Euch leider nur noch die nachher Fotos zeigen…

Paul_krank

Sagt jetzt bitte Nichts, ich weiß ja selber wie blöd es war, ein 50 Jahre altes Kuscheltier mit neuester Technik in Form einer Waschmaschine zusammenzubringen, dass die Nähte und der Stoff das nicht aushalten, war ja irgendwie logisch. Aber trotzdem, etwas geknickt war ich schon. Tja, was nun, Herr Motte war etwas konsterniert. Wir haben uns dann darauf geeinigt, dass Paul sich beim Baden ein „bisschen “ weh getan hat und er sich erstmal etwas ausruhen soll. Wir haben ihn also gestreichelt und dann vor den Kamin gelegt, damit er es schön warm hat. Damit war für Herrn Motte die Sache erstmal durch, für mich allerdings nicht!

Wie hätte ich denn der Oma beibringen sollen, dass Paul kurz nach seiner Ankunft hier bei uns ein unsachgemäßes Ableben ereilt hat? Never ever, ein No Go! Also in die Stoffabteilung eingestiegen, Nadel und Faden gezückt und geschaut, was sich machen lässt. Immerin hatte ich lila-grün karierten Stoff, und auch wenn der nicht original war, so hat er doch seinen Zweck erfüllt. Ich habe also sämlichte Gliedmaßenreste abgerennt und durch neue ersetzt, nur die Pfoten habe ich recycelt. Das war vielleicht ein Gefrickel, aber mit vieeeel Geduld hats dann geklappt alles wieder an Paul ranzunähen. Die Schnauze habe ich auch geflickt, man sieht nicht mal mehr eine Narbe (stolzbin ;)).

Paul_gesund

Und damit nun in die Gegenwart:

Damit habe ich Paul also nur fast getötet (Schweiß von der Stirn wisch). Herr Motte hat übrigens jeden Morgen an Pauls Krankenlager gestanden, Ei gemacht und gepustet (ich würde mal sagen, ich habe ein empatisches Kind ;)). Der Mottenpapa, der nach einwöchiger Dienstreise dann auch wieder im Hause war, taufte Paul liebevoll Igor-Paul ;), und jetzt nachdem die letzten Wundschmerzen weg sind, tollt Paul auch wieder ganz wie vorher mit Herrn Motte herum.

So, und weil mich dieses Projekt nicht nur einen sondern mit den allerletzten Feinarbeiten gleich zwei Dienstage (und die Zeit dazwischen) auf Trab gehalten hat, ist das für mich ganz eindeutig ein Fall für den Creadienstag.

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Edit: Katastrophen-Hoodie

Die Bauchtasche wars! Danke ersteinmal an all die lieben Leserinnen, die sich gesten durch mein Frustgesalbader gekämpft haben. Und auch für Eure Anteilnahme, Motivation und Tips.

Ich habe mich dann doch nochmal drangesetzt und war eigentlich schon kurz davor einen Reißverschluss einzunähen, habe aber dann auf gutes Zureden vieler Kommentatorinnen hin, ersteinmal die Bauchtasche abgetrennt. Und siehe da. Optisch schonmal besser… und die Anprobe zeigte dann auch, dass der Hoodie deutlich an Charme gewonnen hat. Und jetzt ist es amtlich, ich werde ihn nach gestern auch weiterhin anziehen :). Erstaunlich was so ein kleines Detail, wie diese Tasche ausgemacht hat.

Katastrophen Hoodie reloaded

Ach ja, der tolle Blümchenstoff ist heute auch etwas besser im Detail zu sehen, und ich find den ja soo schön. Das wär echt schade gewesen, wenn ich den Hoodie so gelassen hätte wie vorher, und er dann im Schrank gehangen und dort sein trauriges Dasein gefristet hätte.

Heute gibts nur ein Bild am Baum, da der Fotograf grad nicht zur Hand ist. Aber der Pulli taucht bestimmt nochmal auf dem einen oder anderen Bild hier in Action auf. Denn ich glaube, jetzt hat er die Chance zum Wohlfühlteilchen für laue Terassenabende, Herbst und Winter zu werden. Ich glaub ich hab mich wieder versöhnt 😉

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