Monatsarchiv: April 2013

Denk-o-mat

Es ist mal wieder soweit: ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass in meinem Büro der Weg zum fünften Ausrufezeichen nicht mehr lang ist. Dabei hat das, was jetzt kommt schon vor ziemlich genau drei Jahren angefangen (obwohl ich vermute, dass uns dieser Weg einfach schon vorgezeichnet war ;)).

Was ist also passiert? Ich bin während meiner Literatur- und Datenbankrecherche in Bezug auf meine Arbeit auf zwei doch sehr seltsam anmutende Begriffe aus der Landwirtschaft gestoßen. Oder kann sich einer von Euch vorstellen, was es mit dem Dominator und dem Lenkomat auf sich hat? Nein? Ich will es Euch verraten: Der Dominator ist eine Mähdrescherreihe einer bekannten Landmaschienenfirma, und der Lenkomat ein fahrbares Güllefass. Hmmm, werdet Ihr Euch nun denken. Aha, interessant…und?

Doch für meine Kollegin und mich war damit die Büchse der Pandora geöffnet, und wir hielten in jeglicher Lebenslage Ausschau nach weiteren ebenso einprägsamen Wörtern (wobei jegliche Lebenslage durchaus wörtlich zu nehmen ist, wie der „Infusomat“ zeigt).denk-o-mat

Der Vollständigkeit halber gibt es für Euch also heute die gesammelten Werke aus drei Jahren dissertatorischen Arbeitens, in der Hoffnung, dass wir die Büchse der Pandora damit wieder schließen können, und wir so das fünfte Ausrufezeichen doch noch abwenden können ;).

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Kribbel-Krabbel

Eigentlich müsste Herr Motte die ganze Zeit kichern, wenn er diesen Body trägt. So viele Käfer wie da auf ihm rumkrabbeln 😉

Kribbel Krabbel

Der Body lag noch zugeschnitten bei mir rum und kam somit ganz spontan unter die Nadel :). Er gehört zur Kollektion der halben-Meter Bodies mit elastischer Saumbandeinfassung, wie schon der hier, hier und hier. Wie immer nach dem Minikrea Schnittmuster mit einem halben Meter gemustertem Stoff und Uni-Jersey für Arme und „Unterteil“.
Ach ja, bei schnell mal eben unter die Nadel ist der Ausschnitt diesmal ein Australischer geworden (wie der Mottenpapa ihn taufte), weil ich ihn auf die Schnelle verkehrt herum zusammengenäht habe 😉 ähem. Passt aber trotzdem, und gut ist :).

Fazit:  Toller Schnitt, toller Stoff, toller Body,:)

So, und jetzt noch schnell damit zum Creadienstag und meinem definitiv letzten made4boys Eintrag für diesen Monat 😉

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Kaputzenpullis en masse

Herr Motte und ich haben ja letzte Woche ein bisschen Fernweh gehabt und uns für ein paar Tage in den hohen Norden verlegt. Allerdings nicht ohne vorher mein Nähmaschienchen heiß laufen zu lassen.
Da ich für alle vier  besuchten Kinder gerne irgendwie das gleiche nähen wollte, habe ich mich für den Schnitt Kaputziert entschieden, weil man den so toll in allen möglichen Varianten nähen kann. Und tatsächlich gleicher Schnitt und trotzdem ist bei allen etwas wunderbar einzigartiges herausgekommen.

Bei meinem Patenkind musste ich auch gar nicht lange Grübeln was es für ein Muster werden sollte, Trecker mussten es sein, keine Frage. Beim großen Bruder (gerade 6) habe ich mir alledings das Hirn zermatert. Was darf es sein, was cool aber nicht zu kindlich ist. Denn als Schulkind ist man ja über so manches Muster schon hinaus ;). Schließlich habe ich mich für die Sternchen entschieden, und das Leuchten in den Kinderaugen hat mir verraten, dass ich alles richtig gemacht habe 🙂

Jungspullis

Außerdem hatte ich, wie ja schon erwähnt, eine Premiere. Ich durfte endlich einmal was für Mädchen nähen! Bei der Kleinen war es wieder kein Problem, Blümchen gehen immer, rosa, rot und alles andere auch, solange es nur irgenwie mädchenhaft ist. Das Mädchenhafte war mit der Tunikaversion von Kaputziert definitiv gegeben, und an Blümchen mangelte es auch nicht. Bei der Großen hatte ich allerdings ganz genaue Vorgaben: Gerne Blumen aber nicht nur rosa. Mädchenfarben dürfen es aber schon sein… Ja also habe ich meine Stoffe gewälzt, ausprobiert und kombiniert und schlussendlich ist es auch eine Tunika geworden abgesetzt mit roten und lila Stoffen. Da die Große sie an zwei Tagen hintereinander zur Schule angezogen hat, lag ich wohl nicht so ganz falsch ;). Und da ich dann auch noch so tolle Tragefoto geliefert bekommen habe, gibts jetzt nicht nur die große und die kleine Tunika, sondern auch nochmal die Odda von hier mit ein paar Details in einer Bilderflut.

Bunter Bildermix

Fazit: Von Kaputziert bin ich begeistert, alle Köpfe haben ohne Probleme durchgepasst und die nächste Kombi für Herrn Motte geistert schon in meinem Kopf herum.

Und weil die beiden Shirts für die Jungs so toll sind, schieb ich sie nochmal schnell rüber zu made4boys. Und obwoh die Odda schon da war, kommen die Mädelsshirts auch noch schnell zur Meitlisache 🙂 Freu!

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Geburtstagsshirts

Ein Geburtstag ohne Geburtstagsshirt ist toll, aber mit Geburtstagsshirt ist er das Tüfelchen auf dem i. Darum sind während meiner Nähorgie vor Herrn Mottes und meiner Skandinavienreise noch schnell zwei Shirts für die besuchten Geburtstagszwillinge entstanden.

Geburtstag_blauGeburtstag_rosa

Zack zack die Sterne und Zahlen aus Stoffresten ausgeschnitten, erst mit Stoffkleber auf den (schäm) noch schnell gekauften Shirts festgeklebt, dann mit farblich passendem Garn festgenäht und tatdaaa, fertig waren sie. Gefreut haben sich die Zwillis riesig, und das war mir die Nachtschicht vor der Abreise definitiv wert 🙂

Und weils nochmal was für Mädchen ist, schnell damit zur Meitlisache und (der Vorteil bei Zwillingen ;)) weils auch was für Jungs ist, noch schnell damit zu made4boys.

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Ich habe Feuer gemacht…

…so oder ähnlich stolz wie der männliche Neandertaler vor seinem selbst entzündeten Feuer, so stand ich letzte Woche in meiner Nähecke und habe mein Werk betrachtet. Denn: Ich habe ein Mädchenkleid genäht. So richtig toll in rosa mit Blümchen und mit Tüddelkram drauf. Ich konnte einfach nicht wiederstehen und musste für die Zwillingsschwester meines Patenkindes ein Kleidchen nähen… (wann hab ich denn sonst mal die Gelegenheit dazu 😉 ). Und so kam ich zu meinem bisher einzigen Kleiderschnittmuster: Odda von Farbenmix. Einfach zu nähen stand drauf, und ja, stimmt war echt einfach. Und sieht toll aus. Wer mit wenig Aufwand viel Effekt zaubern möchte, und dann hier und da noch etwas rumtüddelt, der liegt bei diesem Schnittmuster richtig.

Odda

Fazit: Ich bin vollstens zufrieden und das beschenkte Mädchen auch. Was will man mehr?

Und weil es doch endlich mal was für Mädchen ist, gehts jetzt ab damit zur Meitlisache 🙂

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Schweinekuchen – Pigs in the mud

Jaja, die Mottenmama ist ja bekanntlich agrarisch vorbelastet. Hmmm, naja, Ob nun Vor- oder belastet, das bleibt am Ende noch zu klären… 😉 Aber zurück zum Thema. Argrarwissenschaft… äh und Schweine, und zwar im Matsch, bzw. im Güllefass. Das passt doch wie die Faust aufs Auge zur Doktorarbeit einer lieben Kollegin, haben ich und die Doktormutter besagter Kollegin uns gedacht, und uns direkt ans Werk gemacht. Denn heute hat das Leiden (der Kollegin) ein Ende, was für uns der willkommene Anlass war einen Schweinekuchen zu zaubern. Gesehen hier, gegrübelt wie, und nach umfassenden Beratungen gemeinsam umgesetzt (die Diskussion um die anatomisch korrekte Darstellung der weiblichen Schweine erspare ich Euch jetzt, immerhin weiß ich jetzt aber, dass Schweine in der Regel so zwischen zwölf und sechzehn Zitzen haben ;), nur falls Euch mal jemand fragt).

Schweinekuchen

Ich war für die Schweine zuständig und die Kollegin für den Rest. Ein gelungenes Gemeinschaftsprojekt würd ich sagen. Ich für meinen Teil freu mich auf jeden Fall schon auf die Feier heute Abend und das Gesicht der neuen Frau Dr. beim Anblick dieser Torte…ach ja, und aufs Probieren freu ich mich auch schon.

Demnächst gibts auch wieder mehr Genähtes. Die Fotos sind schon fertig und müssen nur noch in eine ansprechende Form gebracht werden 🙂

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Superbuntie

Ha, und was des Mottenpapas John ist, das ist meine Buntie! Las ich doch überall, dass dieses Schnittmuster super geeignet ist um Stoffreste abzubauen. Ja, muss ich sagen, stimmt. Allerdings liegen so viele schöne Stoffe bei mir rum, dass es ganz doll in den Fingern juckt, die auch dafür zu verarbeiten. Aber ist ja eh nur für unten drunter 😉 Von daher tuns dann auch die Reste. Ich muss sagen, ich bin zufrieden, obwohl ich beim nächsten Mal auch an den Beinausschnitten elastisches Saumband anbringen würde. So, und da ist sie jetzt, die Superbuntie:

Buntie

Fazit: Fix genäht und superbequem. Die nächsten sind schon zugeschnitten.

Und weil heute mal wieder Donnerstag ist, gehts jetzt schnell damit zu RUMS. Und ich geh da jetzt auch mal luschern 😉

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