Endschreibphase

Nein, nein, dies  hier wird nicht mein letzter Blogeintrag. Aus gegebenem  Anlass gibt es heute jedoch ein paar Zeilen zu diesem Thema. Was mag das nun also sein, eine „Endschreibphase“?
Ich habe mal gegoogelt, eine genaue Definition dafür gibt es nicht. Aber ich würde sie nach genauerem Nachdenken und mehren Arbeitskollegen, die sie schon durchgemacht haben, definieren als: Phase die nach ca. 2,5 Jahren wissenschaftlichen Arbeitens einsetzt und bis zum Zeitpunkt der Abgabe einer schriftlichen Dissertation andauert. Sie beginnt eher schleichend und zeichnet sich in fortgeschrittenem Stadium jedoch deutlich durch mangelnden Schlaf, nah am Wasser gebaut sein, sich eine Erkältung nach der anderen einfangen, in unzusammenhängenden Sätzen über sein Thema sinnierend in der Mittagspause sitzen und Daten/Programme/Computer… verfluchen aus. Wobei diese Liste sicher noch unendlich fortgeführt werden kann.
Nun ist es also mal wieder soweit, eine liebe Kollegin die jetzt im “Fertigschreibzimmer“ sitzt, hat sich als persönliche Deadline zur Abgabe Ihrer Dissertation den Dezember gesetzt und zeigt die oben genannten Symptome mehr als deutlich. Mindestens einmal am Tag wird also mit Kaffe, tröstenden Worten, ablenkenden Worten, oder einfach nur Anwesenheit die Motivation wieder soweit hergestellt, dass erst mal wieder weitergeschrieben/-gerechnet/formatiert werden kann.
Nun stand die besagte Kollegin in der vergangenen Woche bei mir im Büro und gnipselte so an Ihrem Schlüsseletui herum, welches im Zuge unserer Erörterungen dann auseinanderfiel, und ich dachte mir: Manchmal helfen nicht nur Worte sondern auch Taten. Und gedacht getan, ich habe ein Schnittmuster, das ich für Herrn Motte als Schnullertäschchen entworfen habe, kurzerhand zum Schlüsseletui umdisponiert und schnell eins genäht. Nun haben die Schlüssel der Kollegin es wieder warm und sie hat eine Kleinigkeit aus hübschem rosa Mädchenstoff bekommen.

Heute habe ich dann Fotos von dem Schlüsseltäschchen in Aktion bekommen, welche mir meine Kollegin mit den Worten „Nach dem Motto Kunst am Hund oder In die Tür stecken, kann jeder“ zukommen ließ.

Fazit: Toller Hund, tolle Fotos und tolles Schlüsseltäschchen 😉

PS: Liebe A. ich drücke Dir die Daumen dass Du ganz bald fertig wirst und wir Deine abgeschlossene Endschreibphasedann ganz doll feiern können. Feste gedrückt!!!

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