Monatsarchiv: Oktober 2012

Endschreibphase

Nein, nein, dies  hier wird nicht mein letzter Blogeintrag. Aus gegebenem  Anlass gibt es heute jedoch ein paar Zeilen zu diesem Thema. Was mag das nun also sein, eine „Endschreibphase“?
Ich habe mal gegoogelt, eine genaue Definition dafür gibt es nicht. Aber ich würde sie nach genauerem Nachdenken und mehren Arbeitskollegen, die sie schon durchgemacht haben, definieren als: Phase die nach ca. 2,5 Jahren wissenschaftlichen Arbeitens einsetzt und bis zum Zeitpunkt der Abgabe einer schriftlichen Dissertation andauert. Sie beginnt eher schleichend und zeichnet sich in fortgeschrittenem Stadium jedoch deutlich durch mangelnden Schlaf, nah am Wasser gebaut sein, sich eine Erkältung nach der anderen einfangen, in unzusammenhängenden Sätzen über sein Thema sinnierend in der Mittagspause sitzen und Daten/Programme/Computer… verfluchen aus. Wobei diese Liste sicher noch unendlich fortgeführt werden kann.
Nun ist es also mal wieder soweit, eine liebe Kollegin die jetzt im “Fertigschreibzimmer“ sitzt, hat sich als persönliche Deadline zur Abgabe Ihrer Dissertation den Dezember gesetzt und zeigt die oben genannten Symptome mehr als deutlich. Mindestens einmal am Tag wird also mit Kaffe, tröstenden Worten, ablenkenden Worten, oder einfach nur Anwesenheit die Motivation wieder soweit hergestellt, dass erst mal wieder weitergeschrieben/-gerechnet/formatiert werden kann.
Nun stand die besagte Kollegin in der vergangenen Woche bei mir im Büro und gnipselte so an Ihrem Schlüsseletui herum, welches im Zuge unserer Erörterungen dann auseinanderfiel, und ich dachte mir: Manchmal helfen nicht nur Worte sondern auch Taten. Und gedacht getan, ich habe ein Schnittmuster, das ich für Herrn Motte als Schnullertäschchen entworfen habe, kurzerhand zum Schlüsseletui umdisponiert und schnell eins genäht. Nun haben die Schlüssel der Kollegin es wieder warm und sie hat eine Kleinigkeit aus hübschem rosa Mädchenstoff bekommen.

Heute habe ich dann Fotos von dem Schlüsseltäschchen in Aktion bekommen, welche mir meine Kollegin mit den Worten „Nach dem Motto Kunst am Hund oder In die Tür stecken, kann jeder“ zukommen ließ.

Fazit: Toller Hund, tolle Fotos und tolles Schlüsseltäschchen 😉

PS: Liebe A. ich drücke Dir die Daumen dass Du ganz bald fertig wirst und wir Deine abgeschlossene Endschreibphasedann ganz doll feiern können. Feste gedrückt!!!

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Herrn Mottes neue Hosen

Na endlich. Die Cord-Hose ist fertig. Mit Pilzen auf den Knien. Total toll. Ich stand im Stoffladen und hab mich direkt in den Cord verliebt. So ein voll schöner dick gerippter Cord. Der hat mich so doll an die Hosen erinnert, die ich in meiner Kindheit getragen habe. Woah, den musste ich einfach haben (und es ist immer noch ein großes Stück da für weitere Motten-Projekte…freu). Ja, und der Pilzstoff, der musste einfach mit, passend als Knieschoner zur Herbstcordhose.

Hmmm, nun ja, eigentlich war sie schon etwas länger fertig, aber ich der Jersey-Neuling, habe statt Jersey als Bündchen Campan verwendet. Dieser ist nun, aus irgend einem mir leider noch nicht bekannten Grund, deutlich elatischer als normaler Jersey. Und damit hatte ich den Salat. Immer wenn Herr Motte seinen Standort veränderte und ein Stück weiter gerobbt ist, habe ich die Hose noch an seinem alten Standort gefunden, da das Bündchen einfach zu weit war…grummel.

Hose also erstmal bei Seite gelegt… Irgendwann hatte ich dann den Lichtblick ähem, so schwer wars nun auch nicht darauf zu kommen, einfach ein Gummi ins Bündchen einzuziehen. Und siehe da. Die Hose bleibt jetzt trotz Fortbewegung an Herrn Motte, und zwar da wo sie sein soll. Das gleiche Problem besteht immer noch an den Fußbündchen, aber da Herr Motte im Normalfall eh Lederpuschen trägt, kann ich hier großzügig drüber hinweg sehen.

Herrn Motte gefällts auch, zumindest entnehme ich das seinen Quietschern beim Anblick der grünen Pilze, und damit muss die Hose nur noch auf Alltagstauglichkeit getestet werden.

Genäht habe ich in Gr. 80 nach dem Dänischen Schnittmuster Robin und den Stoff habe ich von hier (allerdings vor Ort in der Filiale Esbjerg gekauft). Der Schnitt selber ist super einfach zu nähen. Nach dem Zuschneiden hat das Ganze sicher höchstens eine Stunde gedauert bis ich fertig war. Fazit: Dieser Hose werden bestimmt noch einige folgen, da fix zu nähen und gute Passform.

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Me Made Mittwoch: Shelly die Erste… im Lovely Memories-Style

Und da stolpere ich doch gleich über den MMM (Me Made Mittwoch) . Ne, so ganz gestolpert bin ich ja nicht, eigentlich kenne ich ihn schon, aber jetzt kann ich endlich mitmachen.

Denn der just zu Ende gegangene Urlaub hat meinem Kleiderschrank Zuwachs verschafft. Die liebe Shelly nach dem Schnittmuster von jolijou aus dem Hause Farbenmix ist bei mir eingezogen. Aus dem Stenzo Jersey Lovely Me abgesetzt mit dunkelgrünen Bündchen, Ärmeln und Kragen.  Auf den Rollkragen hab ich verzichtet, der ist nicht so meins, dafür habe ich sie nach ausgiebigem Studium anderer Shelly-Herstellerinnen-Blogs direkt verlängert, so dass man sie schön über ner engen Jeans oder als Minikleid tragen kann (da einige der Produktionspfunde von Herrn Motte doch noch nicht ganz verschwunden sind).  Soweit so gut, ich bin sehr zufrieden.  Vor allem da ich mich erst seit kurzer Zeit im Jersey Milieu bewege und vorher ordentlich Respekt vor diesem Stoff und allen, die damit nähen können, hatte.

Memo an mich fürs nächste Mal: Wenn´s wieder ein Minikleid werden soll, dann vielleicht noch n Tick länger, so trage ich dann jetzt doch lieber noch ein Long-Shirt drunter. Ansonsten nochmal, ich bin begeistert.

Bilder von anderen MMMs findet Ihr hier.

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Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne…

Der erste Laternenumzug für Herrn Motte steht an. Die Tagesmutti hat geladen. Juchuu, denken sich die bastelwütigen Eltern, und machen sich ans Werk. Was rausgekommen ist, seht Ihr unten. Wir finden, damit kann Herr Motte sich durchaus beim Laternelaufen blicken lassen. Nicht dass der Mottenpapa und die Mottenmama eine leichte Affinität zu VW-Bussen hätten…

Hehe, dieses Jahr wars ja noch einfach, und  mal sehen nächstes Jahr ist es das vielleicht auch noch, aber ich bin schon gespannt wie die Laternen aussehen wenn Herr Motte dann sein Mitspracherecht geltend macht. Wir freuen uns auf jeden Fall schon auf den Umzug (der letzte ist ja auch sicher schon an die 20 Jahre her…),  und dann gibt’s bestimmt auch nochmal Fotos von der Latüchte in Aktion.

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No. 1

Der frühe Vogel…

… ja der fängt bekanntermaßen den Wurm. Was das Bloggen angeht, gehöre ich nun defintiv nicht zu den frühen Vögeln, aber in der letzten Zeit haben mich so viele schöne, interessante und kreative Blogs inspiriert, dass ich nach langem Ringen mit mir selbst nun beschlossen habe: Ich will auch!

Da bin ich nun also und sitze vor dem weißen Blatt Papier (respektive dem neuen Leeren Dokument auf meinem Bildschirm) und starre so lange darauf, bis mir Blutstropfen auf die Stirn treten. Will die Bloggerwelt überhaupt von mir wissen? Ich ringe mit mir selbst… schnell auf Löschen drücken und alles ist gut?

Nein. Ich zieh das jetzt durch.

Um also nochmal zu den frühen Vögeln zurück zu kommen. Ich habe mir vor einem Jahr ein eigenes Label zugelegt The early bird.

Dieser kleine grüne Kerl begleitet meinen Sohn und mich in letzter Zeit ziemlich oft. Er ist nämlich festgenäht an so manchen Kleidungsstücken, die wir besitzen, und aus diesem Grund werdet Ihr ihn in der nächsten Zeit auch häufiger mal sehen. Denn: Die Sandra näht! Und zwar nicht nur Labels fest sondern auch die Kleidungsstücke an denen sie dranhängen. Und sie bastelt, und kocht, und malt, und strickt und überhaupt, sie ist eben kreativ. Und daran werde ich Euch ab sofort teilhaben lassen. Es lebe die Welt des Bloggens. Holladriho!

Schaut doch einfach ab und zu vorbei. Ich freue mich sehr auf Eure Kommentare!

Liebe Grüße,

die Sandra

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